Über uns
Jedes Handwerk hat seinen Ursprung in einem Moment der Neugier. Für uns begann alles mit einer einfachen Frage: Was passiert, wenn man Wachs nicht nur als Lichtquelle betrachtet, sondern als Material mit eigener Sprache?
Unsere Werkstatt – ein Ort für Experimente und Präzision
Der Anfang
Vor über einem Jahrzehnt haben wir begonnen, mit Bienenwachs zu experimentieren. Keine großen Pläne, kein Geschäftsmodell. Nur die Faszination für ein Material, das sich bei Berührung erwärmt, das Licht anders reflektiert als Glas oder Metall, das Form annimmt und wieder abgibt.
Aus diesen ersten Versuchen entwickelte sich eine Praxis. Wir lernten durch Fehler. Durch Kerzen, die nicht brennen wollten. Durch Formen, die brachen. Durch Farben, die anders reagierten als erwartet. Mit der Zeit verstanden wir die Logik des Wachses.
Was wir tun
Heute fertigen wir dekorative Kerzen auf Anfrage und geben unser Wissen in Workshops weiter. Wir arbeiten nicht nach festen Katalogen, sondern entwickeln jedes Stück individuell. Manche Kunden wissen genau, was sie wollen. Andere kommen mit einer vagen Vorstellung. Beide Szenarien interessieren uns.
In unseren Kursen zeigen wir nicht nur Techniken, sondern auch, wie man mit einem Material in Dialog tritt. Wie man seine Eigenschaften versteht, statt sie zu erzwingen. Wie man aus Einschränkungen Gestaltungsmöglichkeiten macht.
Verschiedene Stadien einer Kerzenproduktion
Unsere Arbeitsweise
Wir bevorzugen natürliche Materialien. Nicht aus ideologischen Gründen, sondern weil sie sich besser verarbeiten lassen. Bienenwachs hat eine andere Struktur als synthetische Wachse. Sojawachs verhält sich beim Abkühlen anders als Paraffin. Diese Unterschiede zu kennen bedeutet, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Unsere Werkstatt ist kein Showroom. Sie ist ein Arbeitsraum. Hier riecht es nach Wachs, nach natürlichen Ölen, manchmal nach verbranntem Docht, wenn ein Test schiefgeht. Die Regale sind voll mit Materialproben, Farbmustern, Prototypen. Es ist ein Ort, an dem Dinge entstehen, nicht präsentiert werden.
Warum wir Workshops anbieten
Weil Wissen, das nicht geteilt wird, stagniert. Wir haben von anderen gelernt – durch Bücher, durch Gespräche, durch Beobachtung. Es erscheint uns richtig, diesen Kreislauf fortzusetzen.
Außerdem zeigt uns jeder Workshop etwas Neues. Jeder Teilnehmer bringt eine andere Perspektive mit. Manche suchen nach einem ruhigen Handwerk. Andere wollen etwas Konkretes schaffen. Wieder andere interessieren sich für die chemischen Prozesse. Diese Vielfalt hält unsere eigene Arbeit lebendig.
Hinweis: Unsere Workshops dienen der kreativen Weiterbildung und handwerklichen Schulung. Die Ergebnisse können je nach individuellen Voraussetzungen und Übungsaufwand variieren. Wir empfehlen, bei spezifischen Fragen zur gewerblichen Nutzung oder Sicherheitsaspekten zusätzliche Fachinformationen einzuholen. Die hier vermittelten Kenntnisse ersetzen keine professionelle Beratung für gewerbliche Zwecke.